Migration von Confixx nach Plesk - Part I
In dieser Artikelserie möchte ich schildern, wie ich einen Umzug von einen Server mit Confixx-Verwaltung zu einem Plesk-Server vollzogen habe und warum der Migrationsmanager keine Hilfe war.
Unter Plesk Panel ist es theoretisch möglich, mit Hilfe des Migrationsmanager, Daten von Confixx zu Plesk zu migrieren. Aber auch andere Verwaltungssysteme werden unterstützt. Vorraussetzung ist, dass man root-Zugang zum Confixx-Server besitzt. Interessant ist dies vor allem bei mehreren Domains und vielen E-Mail-Accounts.
Jedoch war es mir nicht möglich, eine erfolgreiche Migration durzuführen, weshalb ich mich dann doch für den manuellen Weg entschieden habe. Dieser ist aber gar nicht so umständlich, wie man vermuten könnte.
Im ersten Teil möchte ich beschreiben, wie ich die Datein und Datenbanken transferiert habe.
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Kunden anlegen
Im ersten Schritt muss man natürlich den Kunden im Plesk anlegen. Dazu gehört auch das entsprechende Abonnement und die Domains.
Dadurch hat man dann auch den entsprechenden FTP-Account zur Verfügung. -
Daten transferieren
Nun verbindet man sich per ssh auf den Source Server (Confixx) und transferiert die Daten. Dies hab ich in meinem Fall mit lftp gelöst. Der Vorteil: Die Datein bekommen gleich den richtigen Benutzer und die richtige Gruppe zugewiesen. Für den Vorgang muss man sich einfach nur einen kleinen 3-Zeiler schreiben:
open ftp://[USER]:[PASSWORD]@ftp.target.de mirror -v -R /local/folder /remote/folder exit
Die erste Zeile macht nichts anderes als die Verbindung zum ftp-Server zu öffnen. Danach wird der lokale Ordner hochgeladen. Dabei steht -v für Verbose und -R für reverse mirror, also für den Upload.
Anschließend kann man lftp mit folgendem Befehl starten und der Upload beginnt:
lftp -f /pfad/zum/skript.txt
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Datenbanken kopieren
Ich habe mich dabei für den Weg über phpMyAdmin entschieden.
Im ersten Schritt ruft man phpMyAdmin auf dem Quell-Server auf und wählt links in der Spalte die entsprechende Datenbank aus. Anschließend wählt man den Menüpunkt exportieren und selektiert alle gewünschten Tabellen. Die Default-Einstellungen kann man sonst so übernehmen und setzt noch das Häkchen bei Senden. Bei großen Datenbanken sollte man auch noch eine Komprimierung auswählen. Wenn man nun OK klickt, kann es eine Weile dauern, bis der Download der Tabellen startet.
Während der Download läuft, kann man schonmal im Plesk auf dem Zielserver eine neue Datenbank mit entsprechendem Benutzer anlegen und ruft diese dann im phpMyAdmin auf.
Sobald der Download beendet ist und man die Datenbank im phpMyAdmin auf dem Zielserver geöffnet hat, kann man über den Menüpunkt importieren, die Datei auf den neuen Server laden und in MySQL importieren lassen.
Hinweis: Es kann durchaus möglich sein, dass man seiner Web-Anwendung auch die neuen Datenbank Daten mitteilen muss. In der Regel muss man dazu config-Datein auf dem Webspace editieren.
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